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Berliner Parteien und ihre Pläne für die Hochschulpolitik: Antworten auf die Fragen der Berliner Hochschulen

27.08.2026

Welche Pläne haben die Parteien im Bereich Hochschulpolitik für die nächste Legislaturperiode? Anlässlich der bevorstehenden Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 20. September hat sich die Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen der Berliner Hochschulen (LKRP) mit „Wahlprüfsteinen“ an alle im Abgeordnetenhaus von Berlin vertretenen Parteien gewandt. Jetzt veröffentlicht die LKRP die eingegangenen Antworten.

In ihren Antworten auf die „Wahlprüfsteine“ der LKRP betonen alle Parteien den hohen Stellenwert, den Wissenschaft und Forschung für die Stadt Berlin und für ihre positive Entwicklung hat. Doch mit welchen konkreten Ideen und Vorhaben treten SPD, CDU, Die Linke, Bündnis90/Die Grünen und die AfD an? Wie wollen sie das Vertrauen wiederherstellen, das durch die Aufkündigung der Hochschulverträge und die drastischen Kürzungen der amtierenden Regierung verloren gegangen ist? Welche Pläne haben die Parteien für die Hochschulfinanzierung und zur Sicherung verlässlicher und guter Studienbedingungen? Wie wollen die Parteien die Autonomie der Hochschulen und die Wissenschaftsfreiheit schützen? Und wie wollen Sie den immensen Sanierungsstau, der zu Gebäudeschließungen und Kostensteigerungen führt, bekämpfen?

Insgesamt hat die LKRP neun „Wahlprüfsteine“ an die Parteien geschickt, um die wissenschaftspolitischen Positionen und Vorhaben der verschiedenen Parteien veröffentlichen zu können.

Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Vorsitzende der Landeskonferenz der Rektor*innen und Präsident*innen (LKRP) und Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin:

„Ich empfehle allen, die Wahlprüfsteine aufmerksam zu lesen und sie mit den Wahlprogrammen und den öffentlichen Äußerungen im Wahlkampf abzugleichen.

Die Berliner Hochschulen stehen durch die massiven Kürzungen der Berliner Landesregierung unter Druck und vor immensen Herausforderungen. Wir sind gezwungen, Studienplätze abzubauen, auch solche, für die es genügend Nachfrage gibt. Das schadet dem Wissenschaftsstandort Berlin.

Von der künftigen Berliner Landesregierung erwarten wir, dass die Berliner Hochschulen wieder auskömmlich finanziert und die Rahmenbedingungen für Forschung, Lehre und Studium verbessert werden; dass die Politik die Hochschulautonomie und die Wissenschaftsfreiheit respektiert. Und wir erwarten, dass sie den Sanierungsstau an den Berliner Hochschulen, der sich inzwischen auf mehr als 8 Milliarden Euro beläuft und dazu führt, dass Gebäude geschlossen werden müssen, endlich entschieden angeht.“

Zu den Antworten der Parteien auf die Fragen der LKRP